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25. 3. 15 Uhr Graz Südtirolerplatz

Demo: Es reicht! Für alle. Fair teilen statt kürzen.


Die GLB-Arbeiterkammerräte Peter Scherz und Kurt Luttenberger bei der ÖGB Demo am 17.3. in der Burg.

Bei einem Pressegespräch stellten die beiden SprecherInnen der Plattform25, Yvonne Seidler (Frauenrat Graz) und Gerhard Zückert (Betriebsratsvorsitzender alpha nova), die geplanten Aktivitäten vor.

„Während für Prestigeprojekte und medienwirksame Spektakel ohne mit der Wimper zu zucken riesige Summen ausgegeben werden, werden in anderen Bereichen langfristig tausende Arbeitsplätze vernichtet und Existenzen zerstört. Viele Steirerinnen und Steirer werden allein durch das Belastungspaket der Landesregierung in die Armut gedrängt“, brachten es Seidler und Zückert auf den Punkt. Maßnahmen wie:

die Kürzung der Mittel für Menschen mit Behinderung,
die Einführung von Kindergartengebühren,
die Kürzung der Wohnbeihilfe,
die Kürzung der Mittel in der Kinder- und Jugendarbeit und –wohlfahrt,
die Existenz bedrohende Kürzungen bei zahlreichen Sozial- und Kulturinitiativen,
die Wiedereinführung der Rückzahlungspflicht (Regresses) für Angehörige bei Pflegekosten,
die Einführung des Regresses für Angehörige von EmpfängerInnen der Mindestsicherung,
die massive Verschlechterung bei der Mindestsicherung gegenüber der Sozialhilfe
und die Verschlechterungen bei der Wohnbeihilfe

wird „gerade jene am härtesten, die auf eine Unterstützung durch die Politik am meisten angewiesen wären“, so die beiden Plattform-SprecherInnen. „Geld ist genug da. Jenen etwas wegzunehmen, die sich am wenigsten wehren können, erfordert keinen Mut. Ein richtiger Schritt wäre es, endlich

von Eventpolitik, Prestigeprojekten und Konzernförderungen abzurücken und
eine sozial gerechte Besteuerung großer Vermögen und Finanztransaktionen
einzufordern!

„Tatsächlich gibt es in Österreich mehr Wohlstand als je zuvor, aber er ist immer ungerechter verteilt. Das ist keine bloße Meinung, sondern eine durch alle einschlägigen Statistiken und Studien wie dem regelmäßig erscheinenden Reichtums- und Armutsbericht bewiesene Tatsache“, betonten Seidler und Zückert.

Daher: „Es reicht!“

 


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Dafür steht der GLB:

  • 35-Stunden Woche
    bei vollem Lohnausgleich
  • Recht auf Arbeit für alle
    Löhne und Gehälter von denen man leben kann
  • Privatisierungsstopp
    Betriebe in öffentlicher Hand sichern Arbeitsplätze
  • Genügend Lehrplätze für die Jugend
    Und 500 Euro Mindest-Lehrlingsentschädigung
  • Pensionsantrittsalter 55/60 für alle
    Frauen 55 Jahre, Männer 60 Jahre