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GLB-Scherz: Solidarität mit den Post-Beschäftigten

AK-Rat weist auf die Verantwortung der EU für Entwicklung hin

„Vor dem Beitritt zur EU hat die Gewerkschaft auch den Postbediensteten viele Vorteile versprochen. Jetzt stellt sich heraus, dass die durch die EU erzwungene Liberalisierung und Privatisierung der Post 9.000 Arbeitsplätze in Österreich, davon 1.300 in der Steiermark kosten könnte.
Ich erwarte mir, dass die Leute, die sich damals mit der EU-Werbung so hervorgetan haben, jetzt mit dem selben Einsatz für die Arbeitsplätze bei der Post kämpfen“.

Das sagte der steirische Arbeiterkammerrat Peter Scherz vom KPÖ-nahen GLB am Montag. Peter Scherz: „Bei der Post kann man sich nicht auf die weltweite Finanzkrise oder die Probleme der Auto-Industrie herausreden. Hier geht es um die Folgen ganz konkreter politischer Entscheidungen, die auf EU-Ebene von den österreichischen Vertretern mitgetragen worden sind.“

In der aktuellen Situation bekräftigt der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) seine Solidarität mit den von Arbeitsplatzverlust bedrohten Beschäftigten der Post und unterstützt auch alle möglichen Kampfmaßnahmen.

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