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KPÖ/GLB: Postler sollten sich gegen eigene Gewerkschaftsführung wehren!

LAbg. Murgg (KPÖ): „Mit dieser Gewerkschaft ist öffentliche Post zum Untergang verurteilt“

30. Mai 2009: „Angesichts des faulen Kompromisses, welchen die Postgewerkschaft bezügl. des neuen Postmarktgesetzes zugestimmt hat, muss man sich schön langsam die Frage stellen, ob die Postlerinnen und Postler nicht gegen die eigene Gewerkschaft streiken sollten“, erklärte der steirische Arbeiterkammerrat Kurt Luttenberger vom Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB).

Das neue Postmarktgesetz sieht nun nicht mehr die Ausgliederung der Briefzustellung an private Unternehmen vor, dafür wird der Beruf des Postzustellers praktisch abgeschafft. Die Ungeheuerlichkeit besteht darin, dass neu eintretende Postlerinnen und Postler unter dem Postkollektivvertrag bezahlt werden können. Damit will das Postmanagement die erhofften Einsparungen in der Höhe von 6 Millionen Euro erzielen.
 

Werner Murgg: „Die Zustimmung vom obersten Postgewerkschafter Gerhard Fritz zu diesem Anschlag auf gewerkschaftliche Rechte ist ungeheuerlich. Sie untergräbt jegliche Solidarität in der Arbeiterbewegung. Schön langsam muss man sich fragen, welche Interessen Gerhard Fritz eigentlich vertritt: die des Managements und der privaten Aktionäre oder die der tausenden Kolleginnen und Kollegen. Mit einer derartigen Gewerkschaftsführung ist die öffentliche Post zum Untergang verurteilt.“
 


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