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Arbeitslosigkeit: Regierung und Manager müssen sich etwas einfallen lassen

Peter Scherz schlägt Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich vor

Mit Kurzarbeit und Schulungen kann man dem Problem der steigenden Arbeitslosigkeit nicht beikommen, jetzt sind kreative Lösungen gefragt. Dazu gehört vor allem die Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich“.
Das sagte der steirische AK-Rat Peter Scherz vom GLB nach der Bekanntgabe der Arbeitsmarktzahlen für Jänner.
In der Steiermark ist die Zahl der vorgemerkten Arbeitssuchenden innerhalb eines Jahres um 17,9 Prozent überdurchschnittlich stark angestiegen. Bei der Kurzarbeit sind die Autozulieferindustrie und die Metallbranche besonders stark betroffen.

Peter Scherz: „Von den Arbeitern und Angestellten kann man nicht verlangen, dass sie jetzt tausende neue Arbeitsplätze schaffen. Das ist die Aufgabe von Firmenleitungen und der Regierung. Ich lese jeden Tag, welche Privilegien es noch immer in den Chefetagen gibt. Dafür müsste man sich auch anstrengen und Arbeitsplätze schaffen.
Die Milliardenpakete haben nur einen Sinn, wenn die arbeitenden Menschen auch etwas davon haben.“

 


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  • 35-Stunden Woche
    bei vollem Lohnausgleich
  • Recht auf Arbeit für alle
    Löhne und Gehälter von denen man leben kann
  • Privatisierungsstopp
    Betriebe in öffentlicher Hand sichern Arbeitsplätze
  • Genügend Lehrplätze für die Jugend
    Und 500 Euro Mindest-Lehrlingsentschädigung
  • Pensionsantrittsalter 55/60 für alle
    Frauen 55 Jahre, Männer 60 Jahre