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Sollen Grazer Magna-Beschäftigte den Kauf von Opel mitfinanzieren?

Peter Scherz: "Da zeigt sich, wo das Geld ist".

„Es schaut fast so aus, als ob die Beschäftigten bei Magna-Steyr in Graz auf Teile ihrer Löhne und Gehälter verzichten und das Geld bereitstellen müssen, damit Stronach den Opel-Konzern aufkaufen kann“.

Das sagte der steirische AK-Rat und Magna-Steyr-Arbeiterbetriebsrat Peter Scherz (GLB) zu den heutigen Meldungen, wonach sich Magna International für den angeschlagenen Automobilkonzern Opel interessiert.

Scherz: „Für mich ist das ein schlagendes Beispiel dafür, dass man die Aussagen von Unternehmensleitungen für das Durchsetzen von Gehaltsverzicht doppelt und dreifach hinterfragen muss.“

Die Beschäftigten an Ort und Stelle können sich nicht für Expansionsphantasien des Unternehmens begeistern, wenn sie an Ort und Stelle weniger Geld in der Tasche haben. Jedenfalls ist eine Zustimmung zu Einschränkungen und Abbau von Arbeitsplätzen in Graz nicht vorstellbar, solange Stronach in Deutschland groß einsteigen will.
Jedenfalls zeigt sich, wo das große Geld gebunkert ist.

 


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