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AK muss Gegenpol zur neoliberalen Politik werden

Peter Scherz in der konstituierenden Sitzung der Vollversammlung

Erstmals seit Jahrzehnten ist der GLB mit mehr als einem Mandatar in der Vollversammlung der AK Steiermark vertreten. Gemäß dem Wahlergebnis wurden bei der konstituierenden Sitzung am Donnerstag Peter Scherz und Kurt Luttenberger als Kammerräte des Linksblocks angelobt.

Peter Scherz betonte in seinem Diskussionsbeitrag, dass in Krisenzeiten wie jetzt die die Widersprüche in der Gesellschaft deutlicher sichtbar werden. Die AK müsse deshalb klar und eindeutig auf der Seite der unselbständig Beschäftigten stehen und mithelfen, die Angriffe der Unternehmer auf Arbeitsplätze und Lebensstandard abzuwehren.

Die Krise werde länger andauern als von vielen vermutet. Daher sei es notwendig, neue Einnahmequellen bei den reichen und Superreichen zu erschließen und für eine Umverteilung von oben nach unten einzutreten. Sonst müssten die Lohnsteuerpflichtigen alle Lasten auf sich nehmen.

Peter Scherz: „Die AK muss zu einem Gegenpol zur neoliberalen Wirtschaftspolitik werden und entschieden im Interesse der arbeitenden Menschen auftreten.“ Die Hauptverantwortung dafür trage die Mehrheitsfraktion. Der GLB werde als kleine, aber konsequente Kraft seinen Beitrag in der AK leisten.

 

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