AK-Rat Kurt Luttenberger fordert Auffanggesellschaft für Alpine Beschäftigte

Tausende Beschäftigte bangen um ihren Arbeitsplatz beim zweitgrössten Baukonzern

Alpine-Insolvenz: „Nicht tatenlos zusehen!“

„Es bahnt sich die größte Insolvenz seit der Konsum-Pleite an. Tausende Beschäftigte bangen um ihren Arbeitsplatz“, sagt Kurt Luttenberger, Arbeiterkammerrat des Gewerkschaftlichen LinksBlocks (GLB) in der Steiermark. Die Alpine, Österreich zweitgrößter Baukonzern, soll zerschlagen werden. 15.000 Arbeitsplätze, die Hälfte davon in Österreich, sind direkt gefährdet. Auch tausende Beschäftigte in Subunternehmen bangen um ihre Zukunft.

Luttenberger fordert eine Auffanggesellschaft, die den Abschluss der Baustellen gewährleisten und Möglichkeiten zur Weiterführung des Unternehmens prüfen soll.
„Wenn Banken krachen, fließen die Milliarden auf Knopfdruck. Geht es aber um tausende Arbeitsplätze, ziert sich die Politik“, kritisiert der steirische GLB-Obmann. „Man darf aber nicht tatenlos zusehen!“