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GLB-KPÖ fordert: PendlerInnen steuerlich entlasten!

14. Juni 2016: 

Am 23.6 findet die zweite Arbeiterkammervollversammlung des Jahres 2016 statt. Die GLB-KPÖ Fraktion wird hier einen Antrag einbringen um die Bundesregierung aufzufordern die Steuerreform nachzubessern.

Diese entlastet PendlerInnen mit geringem oder mittlerem Einkommen nämlich nur marginal. Pendelt ein Arbeiter/eine Arbeiterin beispielsweise von Voitsberg nach Graz (42 km) und verdient das Einstiegsgehalt der Metallindustrie (1750,03 Euro) und bekommt das große Pendlerpauschale, so beträgt die jährliche Entlastung durch die Steuerreform lediglich 463 Euro im Jahr.

Kann die gleiche Person einer Arbeit an ihrem Wohnort nachgehen und bekommt daher kein Pendlerpauschale, so wird sie hingegen mit 759 Euro jährlich entlastet. Durch die Konstruktion des Pendlerpauschales als Lohnsteuerfreibetrag, werden gerade jene, die ohnehin wenig verdienen und gezwungen sind weit zu pendeln, bestraft.

Nach Meinung des Gewerkschaftlichen Linksblocks wäre es aber sinnvoll, vor allem jene zu unterstützen, die über nur wenig Einkommen verfügen und gezwungen sind weite Strecken auf sich zu nehmen um an ihren Arbeitsplatz zu gelangen. Derzeit passiert genau das Gegenteil, es werden Spitzenverdiener überproportional gefördert. Wir fordern daher die Umwandlung des Pendlerpauschales in einen negativsteuerfähigen Absetzbetrag.

 

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