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Aus für Hacklerregelung - "Eine Schweinerei"

Empörte Stellungnahme von Peter Scherz zu den Ankündigungen von VP-Pröll

„Es ist eine Schweinerei, dass die Hackler aus den Betrieben die Kosten für die Finanzkrise zahlen sollen“. Das sagte der steirische Arbeiterkammerrat Peter Scherz (GLB) am Mittwoch zur Ankündigung von VP-Vizekanzler Pröll, dass die Hacklerregelung vorzeitig auslaufen solle.
Peter Scherz: „Hat der Finanzminister vergessen, dass die Betriebe zuerst die älteren Arbeiter loswerden wollen? Für mich zeigt diese Aussage, dass Leute wie Pröll vor allem die Interessen des Raiffeisensektors und anderer Banken im Auge haben. Wir vom GLB und der KPÖ wehren uns jedenfalls mit aller Vehemenz dagegen, dass diese Herrschaften in eine bestehende Vereinbarung eingreifen wollen. Den Banken werden Milliarden nachgeschmissen, die Manager bekommen nach wie vor Millionengehälter, die Arbeiter sollen für das alles zahlen. Glauben Leute wie Pröll eigentlich, dass wir uns alles gefallen lassen und dass wir nicht begreifen, was hier gespielt wird?“.

Peter Scherz rechnete dem Finanzminister vor, dass die ASVG-Hacklerpension für den Staat ein Nullsummenspiel ist. Die Arbeiter haben jahrzehntelang ihre Beiträge gezahlt und sie führen auch in der Pension Lohnsteuer in großem Ausmaß ab: „Die wirklichen Sozialschmarotzer sind in unserer Gesellschaftspyramide ganz weit oben zu finden und nicht bei den Leuten, die ihr Leben lang in den Betrieben gearbeitet haben.“

 

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