Belastungspakete: AK darf sich nicht zurücklehnen

Vollversammlung würdigt Arbeit von Peter Scherz

„Es gibt gewaltige Belastungspakete des Bundes und des Landes. Sie treffen die arbeitenden Menschen und die Pensionisten. Deshalb darf sich die Arbeiterkammer nicht zurücklehnen und darf nicht so tun, als wäre nichts Besonderes vorgefallen.“ Das betonte GLB-Arbeiterkammerrat Peter Scherz am Donnerstag in der Sitzung der AK-Vollversammlung.

Peter Scherz: „Die Sozialpartner von AK und ÖGB haben in den Gesprächen mit der Regierung nämlich wenig erreicht. Die Solidarabgabe von Großverdienern kann nämlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Superreichen praktisch ungeschoren bleiben“. Ein Antrag des Linksblocks, in dem die Rücknahme des Belastungspakets gefordert worden war, wurde von der Mehrheit in der Vollversammlung abgelehnt.

Weil Peter Scherz in Pension geht, war dies für ihn die letzte AK-Sitzung, an der er teilnahm. Die Spitzen der AK-Steiermark würdigten daher seine Arbeit im Interesse der Kollegenschaft. AK-Präsident Rotschädl betonte, dass sich Peter Scherz immer für Verteilungsgerechtigkeit eingesetzt hatte. Sein Stellvertreter Franz Gosch (FCG-ÖAAB) sagte, dass 25 Jahre Peter Scherz ihre Spuren in der AK-Steiermark hinterlassen haben.