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GLB-KPÖ gegen weitere Post-Privatisierung

Luttenberger: „Goldene Nasen für Spekulanten, Leistungsdruck für Bedienstete“

Es gibt weiterreichende Absichten, die Österreichische Post noch mehr oder gar ganz zu privatisieren, schreibt das Wirtschaftsmagazin trend. Laut Post-Generaldirektor Pölzl soll die Privatisierung mittels eines Mitarbeiterbeteiligungsmodell, das mit steuerlichen Anreizen spekuliert, erfolgen.

Die ÖVP zeigt sich angetan und möchte per Gesetz die Voraussetzung für eine weitgehende Privatisierung schaffen. „Bei der SPÖ ist es etwas komplizierter, aber wie die Erfahrung zeigt, fällt sie leider – wie so oft in der Vergangenheit – mit unglaubwürdigen Ausflüchten auf den Bauch“, befürchtet GLB-KPÖ-Arbeiterkammerrat Kurt Luttenberger.

„Es bleiben also wieder ÖGB, AK und die Kolleginnen und Kollegen des Post-Betriebsrats über. Sie sollen die Krot schlucken. Gerade in Zeiten schwerster Krisen, sollte aber klar sein, wie wichtig ein starker staatlicher Einfluss an Schlüsselbetrieben wie der Post ist“, findet Luttenberger. Das Privatisierungsvorhaben hält er für „völlig kontraproduktiv“, weil es einzig dazu diene, „es Spekulanten und Unternehmensglücksrittern zu ermöglichen, sich goldene Nasen zu verdienen“.

Viel wichtiger, so der AK-Mandatar, sei es, die Arbeitsbedingungen der Postbediensteten wieder zu verbessern und „für Motivation und Engagement – anstelle von Antreiberei und Leistungsdruck – zu sorgen“.

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