GLB kritiiert teures "Abschiedsgeschenk" von Oswin Kois

Luttenberger: Im Abschied noch unsozial

Als „im Ausscheiden noch unsozial“, beschreibt Kurt Luttenberger, steirischer Arbeiterkammerrat des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB), die Preispolitik, die Oswin Kois in der ESTAG durchzieht. Seit 2009 Vorstandssprecher der Energie Steiermark,
legt er gleichzeitig mit seinem Ausscheiden den Verbrauchern noch ein finanziell faules Ei ins Nest.
Die Preise für elektrische Energie steigen ab 1. März um durchschnittlich 27 Euro. Teurer wird der Strom für alle. Für jene aber, die jährlich weniger als 2.000 KW verbrauchen – z. B. 1-Personen-Haushalte - wird der Strompreis sogar um satte 7,75 %, die Grundgebühr für den Zähler gar um 28,45 % steigen. Gleichzeitig preist er den von ihm geführten Konzern als „grünes“ Unternehmen an.
„Wir müssen mehr zahlen. Was nutzt es uns, wenn Kois das Unternehmen als grüne Energiefirma darstellt“, fragt Luttenberger. „In Wahrheit fördert er mit dem neuen Tarifsystem den Vielverbrauch von Strom. Kleinverbraucher werden relativ bestraft. Das trifft Menschen mit geringem Einkommen besonders hart.
Zynisch ist es, wenn der mit 60 – aus Gesundheitsgründen - in den mehr gut gepolsterten Ruhestand gehende Kois locker erklärt, es handele sich dabei ohnehin nur um Zweitwohnungsbesitzer und Singlehaushalte. Und so jemand hat sich in der steirischen SPÖ hochgedient.“

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