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Im Tiefschlaf zum Metaller-Kollektivvertragsabschluss?

28. Oktober 2015: 

Nach einem  24-stündigen Verhandlungsmarathon wurde für die Maschinen- und Metallwarenindustrie ein neuer Kollektivvertrag abgeschlossen. Die Verhandler der Gewerkschaft dürften beim Abschluss aber längst eingeschlafen gewesen sein.

Anders ist es nicht zu erklären, dass ein beschämendes Ergebnis von 1,5% „mehr Lohn“ zustande gekommen ist. Zieht man die Inflation ab, kann man praktisch von einer Nulllohnrunde sprechen. Zumal ja offensichtlich auch ein „Zeitkonto“, hinter dem sich eine Kürzung bei den Überstundenzuschlägen verbergen dürfte, ausverhandelt wurde.

Die GLB-ProGe Vorsitzende Hilde Tragler erklärte dazu: „Wir haben als GLB, aufgrund der Rekordgewinne von Unternehmen, eine kräftige Reallohnerhöhung und eine echte sechste Urlaubswoche gefordert. Ich kann diesem Ergebnis daher in keiner Weise zustimmen, zumal der ProGe Vorsitzende und SPÖ Nationalrat Rainer Wimmer vor kurzem noch großspurig verkündet hat, dass es überhaupt keinen Grund für Lohnzurückhaltung gibt. Einmal mehr zeigt sich damit, was das Wort eines Sozialdemokraten wert ist.“

Der GLB wird weiterhin für eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden, eine sechste Urlaubswoche und den Produktivitätssteigerungen angemessene Lohnerhöhungen kämpfen.

 

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