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Konsolidierungsprämie auch für Bundesbedienstete

GLB-Justizwache lehnt Nullrunde entschieden ab

Der Gewerkschaftliche Linksblock bei der Justizwache wendet sich entschieden gegen eine Nullrunde im Öffentlichen Dienst.
Christian Sikora, Vorsitzender der GLB-Sektion Justizmache und Grazer KPÖ-Gemeinderat: „Wir fordern den Vorstand der GÖD – Gewerkschaft Öffentlicher Dienst auf, mit der Finanz-, Innen- und Justizministerin sowie den Verteidigungsminister in Verhandlung zu treten, um die sogenannte Nulllohnrunde für 2013 abzuwehren und zumindest eine Konsolidierungsprämie für Exekutiv- Finanz- und Bundesheerbedienstete auszuverhandeln. Was beim Magistrat Graz möglich ist, sollte auch für Bundesbedienstete gelten.
Sikora: „Eine Nulllohnrunde bringt für Neueinsteiger einen Reallohnverlust von ca. € 4.500,-. Nachdem Finanzministerin Fekter bei ihrer Budgetrede ihre MitarbeiterInnen in Finanz und Exekutive in höchsten Tönen lobte und die ÖsterreicherInnen als „brave SteuerzahlerInnen“ titulierte die für das heurige Jahr unerwartet hohe Steuerzahlung dem Staat bescherten, ist zumindest die Auszahlung einer Konsolidierungsprämie das Mindeste an Wertschätzung für die vielen MitarbeiterInnen! Auch die Bundesheerbediensteten leisteten dabei einen hohen Beitrag bei den unzähligen Katastropheneinsätzen im heurigen Jahr.“
„Außerdem ist eine Nulllohnrunde im Öffentlichen Dienst der falsche Weg und ein falsches Zeichen. Sie trägt zur Demotivierung bei. Ich hätte mir zumindest eine Inflationsabgeltung plus halber Wert des Produktivitätszuwachses für den öffentlichen Dienst, nach der Benya Formel, vorgestellt“, so Sikora weiter.

 

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