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Leiharbeit ist doppelte Ausbeutung

25.000 in Stammbelegschaften - 13.000 Leiharbeiter

PRESSEMITTEILUNG DES GEWERKSCHAFTLICHEN LINKSBLOCKS (GLB) STEIERMARK

Dienstag, 20. September 2011

Leiharbeit ist doppelte Ausbeutung

„Die AK Steiermark hat Zahlen zur Leiharbeit in unserem Bundesland erhoben, die voll und ganz das bestätigen, was der GLB schon seit Jahren sagt: Die Leiharbeit bedeutet eine doppelte Ausbeutung der arbeitenden Menschen und einen doppelten Vorteil für das Kapital. Deshalb müssen wir alle gemeinsam für die Eindämmung der Leiharbeit bis hin zum Verbot eintreten.“
Das sagte AK-Rat Peter Scherz vom GLB am Freitag zu Feststellungen von AK-Präsident Walter Rotschädl zu diesem Thema. Nach einem Einbruch im Krisenjahr von 27.500 auf 25.632 ist die Zahl der Stamm-Beschäftigten 107 bedeutenden steirischen Unternehmen 2010 sogar noch geringfügig zurückgegangen. Dafür gibt es einen Rekord bei der Leiharbeit: 2010 waren in der Steiermark insgesamt 12.848 Leiharbeiter beschäftigt, mehr als je zuvor.

Peter Scherz: „Es ist keine neue Erkenntnis, dass die Kapitalisten zeigen, wie flexibel sie sind, wenn es darum geht, die arbeitenden Menschen auszubeuten. Der Arbeiter muss seine Ware Arbeitskraft dem Unternehmer verkaufen – und die Leiharbeitsfirma verkauft diese Ware noch einmal an Konzerne wie Magna.
Die Unternehmer haben mit den Leiharbeitern eine zweite Reservearmee geschaffen. Dass man mit Arbeitslosen Druck auf die Löhne und Gehälter ausüben kann, genügt seit einiger Zeit nicht mehr. Über die Leiharbeit kann man das alles noch viel flexibler gestalten.“

 

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