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Liste Neue Generation

8. Februar 2013: 

Kurzer Vergleich:
Am 29. 9. 2009 hatte die Stahl Judenburg 312 Stamm-Mitarbeiter (Arbeiter + Angestellte) sowie 8 Leiharbeiter. Es war das schwierigste Jahr in der Wirtschaftskrise.

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Am 28. 9. 2010 hatten wir 307 Stamm-Mitarbeiter (Arbeiter + Angestellte) und 63 Leiharbeiter.
Das bei ca. dem dreifachen Auftragsstand wie 2009.
Kollegen! Das sollte keine Kritik an das Unternehmen sein, ich möchte mit diesen Zahlen nur aufzeigen, was sich verändert hat.
Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise bekommen wir erst jetzt zu spüren (siehe Belastungspaket der Regierung). Der heutige Arbeitsmarkt bietet für die Leiharbeitsfirmen einen regelrechten Boom. Das Stammpersonal wird ganz nieder gehalten und die Leiharbeiter werden in den Firmen mit offenen Armen aufgenommen.
Unser Werk beschäftigte also in der Wirtschaftskrise 2009 mehr Stammpersonal als in der guten Konjunktur 2010. Die Kolleginnen und Kollegen, die unser Unternehmen verlassen mussten, sind nun zum Großteil als Leihfachkräfte beschäftigt. Doch wissen die meisten von ihnen nicht über ihre Rechte als Leihpersonal Bescheid.
Auch wenn es von seiten der Unternehmer immer heißt, dass Leiharbeiter um nichts billiger kommen, was in Wirklichkeit nicht stimmt. Es fragt sich, warum die Leiharbeits­firmen so einen Aufschwung erleben?
Der Grund ist der, dass Leiharbeiter leichter wieder loszuwerden sind als Stamm-Mitarbeiter.
Meine persönliche Meinung ist es, dass
Arbeit keinen Zwischenhandel braucht.
Denn die Wirtschaft wird immer nur soviele Mitarbeiter beschäftigen, wie sie zur Produktion braucht, und das wird sich auch nicht durch die Leihfirmen ändern.
Das Ziel der Stahl Judenburg muss sein, so viel als möglich von den Leiharbeitern ins Stammpersonal zu übernehmen. Dafür setzen wir uns ein.

 

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