GLB Steiermark
KPÖ Steiermark > Lohnrunde: Klare Positionen gefordert

Lohnrunde: Klare Positionen gefordert

Stellungnahme von Peter Scherz (GLB)

Der steirische AK-Rat Peter Scherz fordert die Spitzenverhandler der Gewerkschaft auf, in der nächsten Runde der Metaller-KV-Verhandlungen (13. November) ihre klaren Positionen beizubehalten und die Begierden der Unternehmerseite in die Schranken zu weisen.

Peter Scherz: „Für uns muss es dabei zwei Eckpunkte geben. Eine sichtbare Erhöhung der Reallöhne ist für den Aufschwung von größter Bedeutung. Alles andere wäre kontraproduktiv und würde Arbeitsplätze vernichten. Hier muss an die volkswirtschaftliche Verantwortung der Unternehmer appelliert werden. Die Ware Arbeitskraft ist durch ständige Mehrleistungen und Produktivitätssteigerungen, die nie abgegolten wurden, für die Unternehmer in den letzten Jahren billiger geworden. Ein Reallohnverzicht wäre daher unverständlich.

Bei der KV-Verhandlung geht es zweitens darum, alle weiteren Flexibilisierungsversuche der Unternehmer abzuwehren, wie dies die Gewerkschaft nach den ersten Verhandlungsrunden auch gesagt hat. Das bei den Metallern schon jetzt bestehende Modell ist flexibel genug. Jetzt geht es darum, dass die Flexibilität mit einer echten Arbeitszeitverkürzung verbunden und die geltende Normalarbeitszeit nicht überschritten wird.

Wenn von Spitzengewerkschaftern jetzt die Sozialpartnerschaft beschworen wird – zuletzt beim Abschluss im Gewerbe – so muss daran erinnert werden, dass dies keine Einbahnstraße zugunsten der Unternehmer sein darf“, schloss der GLB-Mandatar.

 

Share on Facebook Share on TwitterDiesen Beitrag bei Mr.Wong verlinken Diesen Beitrag bei Digg verlinken Diesen Beitrag bei Del.icio.us verlinken Ma.gnolia Diesen Beitrag bei Webnews verlinken Bookmark bei: Google Bookmark Bookmark bei: Yahoo! My Web

BERATUNG in Fragen des Arbeitslebens und Berufsalltags

Terminvereinbarung Tel. 0677 612 538 99

GLB-Servicetelefon Tel. 0677/612 538 99

glbglb-steiermarkat


Lebensqualität darf kein Privileg der Reichen sein!

Dafür steht der GLB:

  • 35-Stunden Woche
    bei vollem Lohnausgleich
  • Recht auf Arbeit für alle
    Löhne und Gehälter von denen man leben kann
  • Privatisierungsstopp
    Betriebe in öffentlicher Hand sichern Arbeitsplätze
  • Genügend Lehrplätze für die Jugend
    Und 500 Euro Mindest-Lehrlingsentschädigung
  • Pensionsantrittsalter 55/60 für alle
    Frauen 55 Jahre, Männer 60 Jahre