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Magna-Opel: Vranitzky mischt mit

Peter Scherz: EX-SPÖ-Kanzler sollte auch gegen Lohnkürzungen aktiv werden

Der österreichische Ex-Kanzler und Paradesozialdemokrat Vranitzky ist in die Gespräche zur Vorbereitung einer Übernahme von Opel durch Magna-International eingeschaltet. Das geht aus einem Bericht der „Financial-Times Deutschland“ hervor.
Dort liest man wörtlich: „In Steinmeiers(Deutscher Vizekanzler und SPD-Chef) Umfeld hieß es, er habe inzwischen mehrfach mit dem Europachef von Magna, Siegfried Wolf, und dem Aufsichtsrat und früheren österreichischen Bundeskanzler Franz Vranitzky telefoniert. Das kanadisch-österreichische Unternehmen sei eine "interessante Option für Opel".

Peter Scherz – Arbeiterbetriebsrat bei Magna-Steyr und steirischer AK-Rat: „Ich würde mir wünschen, dass sich Vranitzky als Aufsichtsrat bei Magna nur mit halb so großem Einsatz für die Sicherung der Arbeitsplätze in Österreich und gegen Lohn- und Gehaltskürzungen einsetzen würde, wie er jetzt in Sachen Opel interveniert.
Es schaut fast so aus, als ob die Beschäftigten bei Magna-Steyr in Graz auf Teile ihrer Löhne und Gehälter verzichten und das Geld bereitstellen müssen, damit Stronach den Opel-Konzern aufkaufen kann. Einer der bekanntesten SPÖ-Politiker sollte bei diesem Spiel nicht mittun“.

 

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