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Peter Scherz: Ohne Kampf wird es nicht gehen!

Bericht von der Vollversammlung der AK-Steiermark am 8. 7. 2010

Der Bericht von AK-Präsident Rothschädl auf der Vollversammlung der steirischen Arbeiterkammer am Donnerstag gab über weiter Strecken ein zutreffendes Bild der Krisenfolgen in unserem Land. AK-Rat Peter Scherz vom Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) betonte aber in seinem Diskussionsbeitrag, dass ein Druck von unten auf die Regierungsparteien und auf die Unternehmer notwendig ist, um positive Veränderungen auch umzusetzen: „In den vom GLB heute vorgelegten und von der AK-Vollversammlung angenommenen Anträgen und Resolutionen sind konkrete Vorschläge dafür enthalten, wo das Geld zu holen ist.
Eines ist aber klar: Wer auch in der Krise abgecasht hat und wer Milliarden an Euros von den Regierungen erhalten hat, der wird nicht freiwillig auf seine Privilegien und auf seine Macht verzichten. Ohne Kampf wird es nicht gehen!“

Sehr viel zu tun

AK-Rat Kurt Luttenberger verwies darauf, dass die Krise noch lange nicht überwunden ist und negative Auswirkungen auf die Arbeitswelt hat und haben wird: „Die künftige Arbeitswelt wird viel stärker als heute von Prekariat bestimmt werden.“ Deshalb gibt es für die AK und für die Funktionärinnen und Funktionäre in den Betrieben sehr viel zu tun, um soziale Gerechtigkeit zu verteidigen bzw. erst zu erreichen: „Wir werden daran gemessen werden, was wir für die Kolleginnen und Kollegen zusammenbringen.
Der GLB hatte in seinen Anträgen unter anderem eine Krisenanleihe der Aktiengesellschaften, eine Solidarabgabe von den Reichen und Superreichen, ein kommunales Investitionspaket und die Einführung einer Nahverkehrsabgabe der Unternehmer zur Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs gefordert. Alle vier Anträge und Resolutionen des GLB wurden angenommen.

 

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