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Post: Konkrete Aktionen statt Showkämpfe vor der Wahl

Peter Scherz zu den angekündigten Postamtssperren

Die EU-Liberalisierung und die Privatisierung der Post verschlechtert die Versorgung der Bevölkerung und bringt langfristig tausende Arbeitsplätze in Gefahr.
Das sagte der steirische Arbeiterkammerrat Peter Scherz vom GLB am Dienstag zu den offiziell bekannt gewordenen Zusperrplänen für 33 steirische Postämter außerhalb von Graz. Dazu kommen noch 6 Postämter in Graz, deren bereits beschlossene ersatzlose Streichung nur bis zur Jahresmitte aufgeschoben worden ist. Peter Scherz: „Bei der Post kann man sich nicht auf die weltweite Finanzkrise oder die Probleme der Auto-Industrie herausreden. Hier geht es um die Folgen ganz konkreter politischer Entscheidungen, die auf EU-Ebene von den österreichischen Vertretern mitgetragen worden sind. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Post teilprivatisiert worden ist und die jetzigen Schritte nur dazu dienen, einen weiteren Verkauf von Anteilen vorzubereiten.“

In der aktuellen Situation bekräftigt der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) seine Solidarität mit der Bevölkerung sowie den von Arbeitsplatzverlust bedrohten Beschäftigten der Post und unterstützt auch Kampfmaßnahmen. Den Aussagen des Postvorstandes darf man keinen Glauben schenken. Sie sind wie Grimms Märchen einzuschätzen. Ein Zusperrkurs bringt immer Arbeitsplatzverluste. Peter Scherz: „Die AK-Spitze und der ÖGB dürfen jetzt keine Showkämpfe führen, sondern müssen gemeinsam mit den Belegschaften aktiv werden“.

 

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