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Postämter sind Bauernopfer der EU-Liberalisierung

Scherz: AK soll Beschlüssen Taten folgen lassen

Die Sperre zahlreicher Postämter in der Steiermark dürfte bereits ausgemachte Sache sein. Das stellte AK-Rat Peter Scherz (GLB) nach den Aussagen von Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Pröll fest: „Die Manager setzen auch in der Krise ihren Kurs fort, der sich gegen die Allgemeinheit richtet und nur die Rendite im Auge hat. Bei den Postämtern, die zur Sperre vorgesehen sind, handelt es sich um Bauernopfer im Zuge der EU-Liberalisierung.
Wir dürfen nicht vergessen, dass die Post teilprivatisiert worden ist und die jetzigen Schritte nur dazu dienen, einen weiteren Verkauf von Anteilen vorzubereiten.“
Der Linksblock-Spitzenkandidat bei der AK-Wahl erinnerte daran, dass die Post AG 2007 einen Gewinn von 163 Millionen Euro hatte.

Peter Scherz: „Arbeiterkammer, Gewerkschaft und auch der Gemeinderat von Graz haben entschieden gegen die Sperre von Postämtern Stellung genommen. Diesen Worten müssen nun Taten folgen. Sonst würden sich die Arbeitnehmerorganisationen als Papiertiger entpuppen, mit denen Unternehmer und Regierung machen können, was sie wollen“

 

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