Proletenpassion kommt nach Graz

1. 10. 20.00 Uhr Kammersaal der Arbeiterkammer Steiermark

Über die PROLETENPASSION: Damals…
Die Uraufführung der „Proletenpassion“ 1976 im Rahmen der Wiener Festwochen sollte zu dem Zündfunken werden, an dem sich der Kampf um des selbstverwalteten Wiener Veranstaltungszentrums „Arena“ in seiner heutigen Form entzündete. Das Werk war prädestiniert dafür: War es doch das Ergebnis einer zweijährigen Zusammenarbeit der Band „Schmetterlinge“ (u.a. Willi Resetarits) mit dem Autor Heinz R. Unger und mehreren universitären Arbeitsgruppen mit dem Ziel, eine „Geschichte von unten“ zu schreiben. Es galt, der offiziellen Geschichtsschreibung, die immer die Perspektive der Herrschenden beinhaltet, eine Perspektive der Beherrschten gegenüberzustellen. Das musikalisch-literarische Ergebnis war ausgesprochen erfolgreich und wurde im deutschen Sprachraum über 250 mal aufgeführt.
…und heute:
Die österreichische Regisseurin Christine Eder hat sich in den Jahren 2014/15 gemeinsam mit der Wiener Musikerin Eva Jantschitsch (besser bekannt als Gustav) an eine Neuauflage und Adaption des Stückes gemacht. Und der Erfolg zeigt, dass das Interesse an diesen Fragestellungen heute mehr lebt als je zuvor. Sämtliche Vorstellungen in Wien waren bereits vor Premierenstart ausverkauft. Im Oktober wird die Proletenpassion mit ihrem Auftritt im Kammersaal der Arbeiterkammer Steiermark ihren ersten Auftritt außerhalb Wiens absolvieren. Vorverkaufskarten gibt es ab 10. September 2015 im Internet über Ö-Ticket sowie bei allen Vorverkaufsstellen und im Büro des KPÖ-Bildungsvereins.

Inszenierung: Christine Eder || Musikalische Leitung: Gustav , Knarf Rellöm || Ausstattung: Monika Rovan || Video: Philipp Haupt || Tontechnik: Alexander Bossew || Wissenschaftliche Beratung: Lukas Franke, Mario Matzer || Dramaturgie: Hannah Lioba Egenolf || Mitarbeit: Anna Laner || Mit: Claudia Kottal, Tim Breyvogel, Bernhard Dechant || Musik: Gustav, Elise Mory, Didi Kern, Imre Lichtenberger Bozoki, Knarf Rellöm, Oliver Stotz, Thomas Butteweg

VVK: 19 € AK: 23 €
Karten bei oe-ticket, im Volkshaus (Lagergasse 98a) oder im Zentralkartenbüro (Herrengasse 7)