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KPÖ Steiermark > Rekordarbeitslosigkeit ist auch eine Folge der Belastungspakete

Rekordarbeitslosigkeit ist auch eine Folge der Belastungspakete

Stellungnahme von AK-Rat Kurt Luttenberger

"Die Landesregierung muss eine echte Beschäftigungsinitiative starten, um die Arbeitslosigkeit zu reduzieren", fordert Kurt Luttenberger, Arbeiterkammerrat des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB) und Betriebsrat beim bfi Steiermark, angesichts der gestiegenen Zahlen von Menschen ohne Erwerbsarbeit. 3900 Menschen mehr als vor einem Jahr seien arbeitslos, eine Steigerung um 9,4 Prozent. Insgesamt sind in unserem Bundesland 45.578 Menschen als arbeitslos registriert. Allein in Graz zählt man 15.198 Arbeitslose.
Da wäre die Landesregierung gut beraten, nicht nur ihr Belastungspaket aus dem vergangenen Jahr schnellsten rückgängig zu machen. Ebenso wichtig wäre eine Investitionsinitiative, um Arbeitsplätze in neuen Bereichen zu schaffen.

"Besonders beschämend", nannte Kurt Luttenberger, der beim bfi u. a.
in einem Jugendausbildungsprojekt aktiv ist, den Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit um fast 11 Prozent. "Was ist das für ein Land, das sich Milliardenpakete für Banken leistet, aber nicht in der Lage ist, jungen Menschen eine Lebensperspektive zu bieten?
Was ist das für ein Landeshauptmann der monatlich 15.500 Euro 14 mal erhält, gleichzeitig aber ein so genanntes Sparpaket initiiert, das logischerweise zur Erhöhung der Zahl der Arbeitslosen führt?"

Statt dem Belastungspaket der Ländern um weitere 5,2 Mrd. Euro zuzustimmen, erwarte er von Landeshauptmann Voves konkrete Initiativen zur Verringerung der Arbeitslosigkeit: „Die Politik nicht so tun, als wäre die gestiegene Arbeitslosenzahl nicht auch eine Folge der eigenen Beschlüsse“.

 

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