Solidarität mit der Journalistengewerkschaft

Auch GLB ruft zur Kundgebung am 22. Oktober auf

Der Gewerkschaftliche Linksblock-Steiermark steht im aktuellen Arbeitskampf voll und ganz auf der Seite der Journalistinnen und Journalisten, die jetzt mit einer Protestversammlung in die Öffentlichkeit geben, nachdem Betriebsversammlungen bisher bei den Unternehmern keine Wirkung gezeigt haben. GLB-Landesvorsitzender und AK-Mandatar Kurt Luttenberger erklärte deshalb am Freitag: "Die Zeitungsherausgeber wollen die Arbeitszeiten ausweiten und weiter flexibilisieren. Darüber hinaus ist auch der Versuch, verbindliche Arbeitsbedingungen zu schleifen, ein Hauptgrund, warum sie den Kollektivvertrag für JournalistInnen gekündigt haben.
Es geht diesmal um viel mehr als um einen Prozentpunkt mehr oder weniger. Erst die Kündigung des AUA-Kollektivvertrages, dann die Aufspaltung bei den Metaller KV-Verhandlungen und jetzt die Offensive der Zeitungsherausgeber: Offensichtlich nutzen die Unternehmer die Krise, um unsere erkämpften und erworbenen kollektive Rechte zurückzunehmen.

Deshalb ist die Protestkundgebung am Montag an der am Montag, den 22. 10. um 13.30 in der Conrad-von-Hötzendorf-Strasse bei der Stadthalle so wichtig. Es geht nicht um die Verteidigung von angeblichen Privilegien. Die meisten MedienmitarbeiterInnen müssen schon lange zu sehr schlechten Bedingungen arbeiten. Es geht um den Generalangriff auf Kollektivverträge. Das geht uns alle an. Deshalb sollten sich möglichst viele Menschen an der Kundgebung beteiligen.“

Kurt Luttenberger ruft auch dazu auf, die Unterstützungserklärung für die Gewerkschaft zu
unterzeichnen:
http://scripts.oegbverlag.at/gpa/pet_journalisten2012/