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Sozialbetreuer brauchen Lohnerhöhung

Luttenberger fordert Land zur Rücknahme des Kürzungspaketes auf

„SozialbetreuerInnen sind keine Menschen zweiter Klasse“ betont Kurt Luttenberger GLB-AK Rat und Betriebsrat beim bfi. Lediglich 4,1 % Lohnerhöhung fordern die GewerkschafterInnen. Nicht einmal dazu sind die Arbeitgeber bereit. Sie wollen nur 3,05 % bezahlen. „Praktisch ist das eine Lohnkürzung, denn die Inflationsrate liegt bei 3,3 %, die des wöchentlichen Einkaufs sogar bei 5,5 %“.

Die Angestellten in privaten Sozial- und Gesundheitseinrichtungen leisteten eine äußerst wertvolle Arbeit für die Gesellschaft. Ihnen sind Menschen anvertraut, die für die Bewältigung ihres Lebens Unterstützung brauchen. Der gesamte Bereich sei bisher schon unterbezahlt, so Luttenberger. Die Beschäftigten haben einen Aufholbedarf. Die Löhne und Gehälter liegen um 17 Prozent unter den dem branchenübergreifenden Durchschnittseinkommen.

„Da ist es nur zu verständlich, wenn die Beschäftigten mit Betriebsversammlungen und auf der Strasse gegen die unzumutbare Lohnsenkung protestieren. Wir vom Gewerkschaftlichen Linksblock solidarisieren uns mit den Kolleginnen und unterstützen ihren Arbeitskampf. Gleichzeitig fordern wir von der Landesregierung, ihr Kürzungspaket von 25 % des letzten Jahres sofort zurückzunehmen. Damit könnte die Einkommensforderung der Beschäftigen locker bezahlt werden“, rechnet Luttenberger vor.

 

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