Steirische AK-Wahl: GLB-KPÖ tritt an!

Kurt Luttenberger ist Spitzenkandidat – gemeinsame Kandidatur mit KPÖ Steiermark

Mit Leichtigkeit konnte der Gewerkschaftliche Linksblock die für die Kandidatur bei der AK-Wahl in der Steiermark benötigten Unterschriften einbringen. Die Liste GLB-KPÖ hat nun ihre Liste mit zahlreichen Kandidatinnen und Kandidaten eingereicht.

Spitzenkandidat des GLB-KPÖ ist der AK-Rat, bfi-Betriebsrat und Grazer KPÖ-Gemeinderat Kurt Luttenberger. Auf Listenplatz 2 folgt ihm die Voitsbergerin Hilde Tragler, die sich als Betriebsrätin im Grazer Magna-Steyr-Werk einen Namen gemacht hat. Den dritten Listenplatz bekleidet der Donawitzer voestalpine-Betriebsrat Uwe Süss aus St. Stefan, der auch KPÖ-Gemeinderat ist. Auf den weiteren Listenplätzen folgt eine Reihe über 40 KandidatInnen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Arbeitswelt – eine bisher unübertroffene Breite.

Spitzenkandidat Kurt Luttenberger: Wir kandidieren diesmal unter dem Namen GLB-KPÖ, weil wir gemeinsam für die Interessen der breiten Masse eintreten. Meine Aussagen als AK-Funktionär und Gewerkschaftsmitglied verpflichten mich bei Abstimmungen im Grazer Gemeinderat.“ Egal ob Abschaffung des Pflegregresses, Einführung eines Mindestlohns, oder Rücknahme des Kahlschlags im Sozialbereich – die KPÖ Steiermark war stets ein 100% zuverlässiger Partner des GLB. In diesem Sinne haben wir uns zu einer gemeinsamen Kandidatur bei der steirischen AK Wahl 2014 entschlossen.

 

Höchste Zeit für eine kämpferische Arbeiterkammer!

„Es ist höchste Zeit, klar Stellung zu beziehen und Verschlechterungen energisch zu bekämpfen“, so Luttenberger. In einer Situation wo der Druck am Arbeitsplatz immer größer, Beschäftigungsverhältnisse immer unsicherer werden und Löhne immer schlechter zum Überleben reichen, sind Machtspielchen und ein Herumtaktieren längst unzumutbar geworden. In diesem Sinn fordern GLB und KPÖ ein Ende des Verschiebens von Anträgen in Auschüsse und ein energisches Eintreten für die Umsetzung gefasster AK Beschlüsse bei Bund und Land.

Wir werden diejenigen, die sich im Nationalratswahlkampf als Partei der Arbeit und als Verfechter leistbarer Mieten inszenierten, jedenfalls mit Nachdruck an ihre Wahlversprechen bzw. -versprecher erinnern.