Warnstreiks in der Papierindustrie

Den Frechheiten von Kapital und Unternehmen entgegentreten!

Niedrige Lohnabschlüsse, rahmenrechtliche Verschlechterungen im KV und stetig steigende Lebenshaltungskosten führen zu einer explosiven Mischung. GLB-KPÖ AK Rat Luttenberger stellt daher fest: „Das derzeitige Angebot der Arbeitgeber kann nur als Frechheit bezeichnet werden.“ Sollten die Verhandlungen weiter stocken, ist es daher gut und richtig, dass ab 15. Mai unbefristet gestreikt werden soll.

„Die mehr als 8000 Beschäftigten in der Papierindustrie haben ein Recht auf zufriedenstellende Lohnabschlüsse, die die Inflation und die gesteigerte Produktivität voll abgelten. Der GLB Steiermark erklärt daher seine volle Solidarität mit den betroffenen KollegInnen aus den Fachgewerkschaften ProGe und GPA-djp“, so Kurt Luttenberger.

Nicht außer Acht gelassen werden darf jedoch auch die Rolle der österreichischen SPÖ/ÖVP Bundesregierung. Während Arbeit von Jahr zu Jahr höher besteuert wird, werden Milliardenbeträge für die Rettung von Kapital, Banken und Spekulanten aufgewendet.

GLB-KPÖ Arbeiterkammerrat Luttenberger fordert die Bundesregierung daher dazu auf, sich wieder um die Anliegen der arbeitenden Menschen zu kümmern und den sozialen Frieden nicht weiter auf das Spiel zu setzen, nur um die Vermögen einiger weniger Millionäre und Milliardäre zu retten.