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Zweiklassengesellschaft im Magna-Konzern

Peter Scherz wundert sich über Äußerungen der Landesobfrau des Team Stronach

"Es ist bemerkenswert, dass die Stronach-Partei jetzt die Zweiklassengesellschaft entdeckt", kommentiert Peter Scherz, lange Jahre GLB-Betriebsrat bei Magna Steyr Puch, die Worte der Landesobfrau des Team Stronach Steiermark, Waltraud Dietrich. Zum Tag der Arbeit, dem 1. Mai, sprach sie sich „für die Gleichstellung der Arbeiter und gegen die noch immer herrschende Zwei-Klassen-Gesellschaft“ aus und für „eine Beteiligung der Arbeiter an Unternehmen“ wirbt.

„Diese Zweiklassengesellschaft gibt es bei der Gewinnbeteiligung im ehemaligen Stronach-Konzern MAGNA allerdings auch“, gibt Scherz zu bedenken.
„Denn während die ca. 100.000 Mitarbeiter mit 10% (davon 50% in Aktien und 50% in bar) am Gewinn beteiligt sind, bekommt die Vorstandsriege 7% in Cash als Gewinnbeteiligung!“

Alle Arbeiter, Arbeiterinnen und Angestellten würden sich freuen, wenn MAGNA bei der Verteilung der von den Beschäftigten erarbeiteten Gewinne mit den Managern gleichgestellt würden! Bezugnehmend auf die Behauptung, es habe in 60 Jahren Sozialdemokratie noch keine Gewinnbeteiligung gegeben, berichtigt Scherz: „Auch bei Steyr Daimler Puch gab es seinerzeit bereits eine Erfolgsbeteiligung, und zwar in Bargeld. Die Welt hat also nicht erst begonnen, sich zu drehen, als Stronach die Bühne betreten hat.“

„Ehrliche Taten und nicht schöne Worte sind gefragt“, richtet Scherz der Landesobfrau des Team Stronach aus.

 

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